Wie sieht ein seriöses Webdesign-Angebot aus?

Ein gutes Angebot ist verständlich und beinhaltet alles Besprochene. Es geht klar hervor, welche Leistungen zu welchen Kosten führen und woraus sie jeweils im Detail bestehen.

Wenn Sie zum ersten Mal eine Anfrage an Internetagenturen stellen, werden Sie von den unterschiedlichen Formen an Angeboten vielleicht überrascht sein, welche Sie dann erreichen. Diese Angebote rein inhaltlich zu vergleichen ist nicht einfach. Es gibt aber auch einige Aspekte, die gleich  von vornherein für ein seriöses Angebot sprechen.

  • Spiegeln sich die von Ihnen gemachten Angaben im Angebot wider? Angaben wie „lt. E-Mail vom 17. Mai“ wären ein Anfang. Besser ist es jedoch, wenn vorhandene Informationen und zusätzlich getroffenen Annahmen klar im Dokument aufgenommen sind. Wichtig: Vergessen Sie an dieser Stelle nicht zeitliche Meilensteine.
  • Sind die einzelnen enthaltenen Arbeitsleistungen separat mit Aufwand ausgewiesen? Je feingliedriger ein Angebot ist, desto nachvollziehbarer und realistischer ist der Gesamtaufwand. Angebote im Sinn von „Internetseite: 1.000 Euro“ sollten Sie von vornherein ablehnen.
  • Ist erkennbar, wie sich die Zahlen im Einzelnen errechnen, z.B. anhand von Aufwänden? Positionen, die bei jeder Internetseite halbwegs identisch sind (z.B. „Einrichtung Entwicklungsumgebung“) können durchaus pauschal sein, während Aufwände spätestens dann ausgewiesen werden sollten, wenn diese sich direkt auf den Umfang Ihres Projektes beziehen.
  • Ist für Sie als Laie klar beschrieben, welche Arbeit sich in welcher Position versteckt? Auch wenn Sie nicht alles im Detail verstehen können, so sollten Sie dennoch wissen, wofür Sie an welcher Stelle bezahlen.
  • Ist bei jeder Position erkennbar, welches konkrete Ergebnis daraus hervorzugehen hat? Wenn beispielsweise die Konzeption angeboten wird, dann sollte das Ergebnis dieser Position eine lückenlose und für alle Beteiligten nachvollziehbare Informationsarchitektur sein, die keine konzeptionellen Fragen offenlässt.
  • Sind alle Positionen vollumfänglich angeboten? Angaben wie „Content-Einpflege pro Seite: 2 h“ können zur Falle werden, wenn nicht ansatzweise klar ist, wie viele Seiten Ihre Internetseite enthalten wird. Versuchen Sie auf jeden Fall, solche offen gehaltenen Positionen zu schließen.