Wordpress oder Webflow? đź–Ą 8 Aspekte zum Thema OpenSource-CMS vs. SaaS-CMS

Was ist der beste Ansatz fĂĽr die Webentwicklung?

Wordpress oder Webflow?

Inhalt

Was ist eigentlich OpenSource Software oder Software as a Service (SaaS)?

Was ist eigentlich OpenSource Software oder Software as a Service (SaaS)?

OpenSource Software wird auf freiwilliger Basis von einer Community erstellt und steht frei zur VerfĂĽgung. Software-as-a-Service hingegen wird von einer Firma eben "als Service" kostenpflichtig angeboten und weiterentwickelt.

Eigenständige Pflege im Backend oder Intuitives Front-Editing?

Eigenständige Pflege im Backend oder Intuitives Front-Editing?

OpenSource-Lösungen sind mit all Ihren Plugins oft sehr umfassend, sodass eine einfache Änderung schnell zur Denksportaufgabe werden kann – insbesondere, wenn man sich nur alle paar Monate mit der Website beschäftigt. Bei SaaS-CMS-Angeboten werden Änderungen ganz schnell und einfach in einem WYSIWYG-Editor (what you see is what you get) bzw. im Frontend umgesetzt. Mit anderen Worten: Sie sehen direkt, wie Ihre Änderungen aussehen werden.

Statisches Hosting oder Content Delivery Network?

Statisches Hosting oder Content Delivery Network?

Das sogenannte Shared Hosting auf dem WordPress und Konsorten laufen führt zwar zu geringen Kosten, bietet nur eine vorgegebene Bandbreite. Mit einem Content Delivery Network – wie es alle modernen SaaS-CMS haben – werden Ihre Daten auf hunderte Server verteilt und stehen blitzschnell zur Verfügung.

Zusätzliche Investition für Backups oder ohnehin automatisch integrierte Backups?

Zusätzliche Investition für Backups oder ohnehin automatisch integrierte Backups?

Falls Sie sich für den Relaunch mithilfe einer OpenSource Software entscheiden, sollten Sie Backups erstellen. Durch die Nutzung einer SaaS-Anwendung erstellen Sie Backups jedoch deutlich einfacher: Systeme wie Webflow arbeiten mit vollautomatischen Backups, die bei jeder Veränderung Ihrer Seite automatisch generiert werden.

PHP-Entwicklung oder LowCode-Umsetzung?

PHP-Entwicklung oder LowCode-Umsetzung?

In Abhängigkeit der gewählten Funktionen kann die OpenSource Software besonders bei einfachen Projekten sehr günstig sein. Sobald es jedoch auf komplexe Erweiterungen ankommt, stoßen die vorhandenen Anpassungsoptionen an ihre Grenzen. SaaS-Lösungen ermöglichen eine meist problemlose Anbindung von Integrations – langfristig die günstigere Lösung.

Einzelne Plugins oder Moderne Integrations?

Einzelne Plugins oder Moderne Integrations?

Ob ein OpenSource-Plugin auch nach mehreren Jahren noch funktioniert, hängt von der (nicht garantierten) Wartung und Erweiterung durch den Programmierer ab. Bei der Wahl einer SaaS-Lösung geht das einfacher: Mit sogenannten Integrations binden Sie bequem andere Services an, wie es zum Beispiel Webflow ermöglicht.

Wartungsverpflichtung oder Weiterentwicklung?

Wartungsverpflichtung oder Weiterentwicklung?

Als Anbieter Ihrer Website sind Sie rechtlich dazu verpflichtet, Funktionalität und Sicherheit zu gewährleisten. Im Gegensatz zu OpenSource-Lösungen wird dies direkt vom SaaS-Anbieter bereitgestellt und befindet sich ohne eigenständige Anpassungen auf dem neusten Stand.

Abhängigkeit vom Entwickler oder Sicherheit auf Corporate-Niveau?

Abhängigkeit vom Entwickler oder Sicherheit auf Corporate-Niveau?

Bei der Wahl einer OpenSource Lösung sind Sie von den Leistungen des Entwicklers abhängig. Bei SaaS-Anbietern basiert die Sicherheitspolitik jedoch auf anderen Maßstäben. Hierbei werden ganzheitliche Sicherheitsabteilungen unterhalten, die das Software-Tool und die damit verbundenen Inhalte bestens schützen.

Wordpress oder Webflow?

Sie möchten einen Relaunch Ihrer Seite durchführen und suchen nach einem geeigneten System? Dann stehen Sie vor einer richtungsweisenden Entscheidung. Viele Unternehmer haben Schwierigkeiten dabei, sich ohne eigene Kenntnisse für die Technologie der nächsten Jahre zu entscheiden. Aus diesem Grund erfahren Sie in diesem Beitrag, wie sich ein OpenSource-CMS von einem SaaS-CMS unterscheidet und was die beste Wahl für Ihre Projekte darstellt.

Entstehung und Nutzung des CMS

Mit einem Content-Management-System, kurz CMS, verbinden Sie Ihr Layout mit Texten, Bildern und vielen weiteren multimedialen Inhalten. Dadurch sind Sie in der Lage, neue Bestandteile für Ihre Seite zu wählen und Ihren Vorstellungen eines guten Designs mit jedem Klick näherzukommen. Die Verwaltung von Webseiten durch ein CMS wird dank der einfachen Anpassung immer beliebter, was auf die kompakte Bedienung zurückzuführen ist. Das klassische Beispiel ist die OpenSource-Website auf einem FTP-Server, welcher die Organisation von Dateien auf einem HTTP-Server vereinfacht.

Doch auch Website-Builder und kostengünstige Baukästen werden immer häufiger angeboten und sollen die Webentwicklung vereinfachen. Angebote wie der 1&1 Homepage Baukasten, Jimdo oder Wix generieren täglich tausende Webseiten, deren Mehrwert jedoch stark begrenzt ist. In der Regel sind die Vorgaben zur Erstellung klar an den bereits vorhandenen Code gebunden, der sich nur sehr aufwendig anpassen lässt. Aufgrund der geringen Kosten verzichten jedoch viele Anwender auf die Vorteile professioneller Optionen und nehmen die mangelnde Flexibilität in Kauf.

Der Ansatz des Buildings einer neuen Seite wird jedoch nicht nur von den Baukästen für Privatpersonen aufgegriffen. Auch professionelle Ausprägungen wie beispielsweise Webflow sind am Markt zu finden und ermöglichen eine passgenaue Anwendung im Webdesign. Hierbei handelt es sich um einen flexibel anpassbaren SaaS-Ansatz mit qualitativ hochwertigem Code. In Verbindung mit Kenntnissen zur Programmierung lassen sich Anwendungen wie Webflow hervorragend nutzen, um die eigene Seite auch für die kommenden Jahre sicher und zukunftsfähig zu gestalten.

Was ist eigentlich OpenSource Software oder Software as a Service (SaaS)?

Wer sich für den OS-Ansatz wie WordPress entscheidet, nutzt die Anwendungen meist zunächst kostenlos. Die OpenSource Software wurde auf freiwilliger Basis erstellt und steht unter diversen Commons-Lizenzen zur Verfügung. Da es sich bei den Projekten meist um vollständig freiwillige und dementsprechend unbezahlte Arbeiten handelt, ist die Qualität von den Fähigkeiten des Entwicklers abhängig. Sollte der Betreiber sein Projekt der OpenSource Software einstellen, können Sie nicht länger auf die Anwendung zurückgreifen. Dementsprechend sind Sie immer auf die Motivation des Entwicklers angewiesen und haben selbst keine Ansprüche auf Funktionalität oder Fortschritt.

Die Alternative zum klassischen OpenSource-Ansatz stellt die SaaS-Lösung da. Hierbei verfügen Sie in der Regel über einen fest definierten Vertrag, für den ein monatlicher Zahlungsbetrag anfällt. Dafür müssen Sie die Entwicklung nicht eigenständig übernehmen, sondern profitieren von einem zugesicherten Service. Hierzu gehören sowohl konstante Sicherheitsupdates als auch die Weiterentwicklung, wodurch die Corporate-Security-Abteilung zu einer guten Lösung bei Hackerangriffen wird. Mit einer SaaS-Seite gehen Sie nicht das Risiko ein, dass die Entwicklung plötzlich eingestellt wird.

Eigenständige Pflege im Backend oder Intuitives Front-Editing?

Mit einer OpenSource Software ist meist ein komplexes Backend verbunden. Da keine direkte Anpassung der Seite im Frontend möglich ist, müssen Sie auf ein vielschichtiges Backend zurückgreifen. Dies gilt auch für die Ergänzung von Texten, für das Einfügen von Bildern oder für die Korrektur eines einfachen Fehlers. Falls Sie sich mit dem System noch nicht so gut auskennen oder nur selten selbst an der Seite arbeiten, werden Veränderungen schnell unübersichtlich. Sollte Ihnen in der OpenSource Software ein Fehler unterlaufen, müssen Sie diesen zudem selbst beseitigen. Einen kostenfreien Support und schnelle externe Hilfe gibt es nur mit zusätzlichen Wartungsverträgen.

Die eigenständige Pflege im Backend nimmt verhältnismäßig viel Zeit in Anspruch. Bei der Wahl einer SaaS-Lösung, insbesondere bei Verwendung des Angebots von Webflow, sparen Sie sich diesen Aufwand und lassen Änderungen unmittelbar durch den Redakteur Ihrer Seite ausführen. So liegen Anpassungen bereits in der finalen Ansicht vor, was Sie die Veränderungen aus Sicht der Kunden einschätzen lässt. Das intuitiv bedienbare Frontend wird auf diese Weise zu einem deutlich einfacheren Ansatz, der Zeit und Kosten spart und die Gestaltung Ihrer neuen Inhalte vereinfacht.

Statisches Hosting oder Content Delivery Network?

Beim klassischen Hosting befindet sich Ihre Seite auf einem Server. Dadurch ist die Funktionalität der Seite stets von der Aktivität des Servers abhängig. Handhabe bei Defekten oder Fehlern haben Sie nur über die Support-Hotline des Providers. Da das Hosting nicht Teil der OpenSource Software ist, sind Sie auf externe Angebote angewiesen. Zur Einsparung der Kosten liegen die Server häufig nur in Deutschland. Dies steigert die Ladezeit vor allem bei internationalen Zugriffen und sorgt für Verzögerungen. 

Ein weiteres Problem ist die Nutzung eines Servers von mehreren intensiv genutzten Websites. Das sogenannte Shared Hosting führt zwar zu geringen Kosten, bietet jedoch nur einen fest definierten Speicherplatz und eine vorgegebene Bandbreite. Sobald eine Seite über dieses Limit hinauswächst, kann das Hosting und somit die Erreichbarkeit nicht mehr gewährleistet werden. Für wachsende Seiten ist das statische Hosting aus diesem Grund kein guter Ansatz, da es eine Erweiterung ohne zusätzliche Tarifaufstockungen erschwert.

Mit einem funktionalen Content Delivery Network hingegen werden Ihre Daten auf hunderte Server verteilt. Dies ermöglicht eine ständige Erreichbarkeit Ihrer Seite, da einzelne Serverausfälle durch weitere Standorte ausgeglichen werden. Ein weiterer Vorteil ist die unmittelbare Nähe zum User. Durch die Streuung der Standorte ist immer ein passgenauer Server in der gewünschten Umgebung, was schnelle Antwortzeiten und sofortige Reaktionen ermöglicht. Fällt ein einzelner Server aus, springt automatisch ein anderer Standort ein und sorgt für vollständige Redundanz.

Zusätzliche Investition für Backups oder ohnehin automatisch integrierte Backups?

Wenn Sie sich für den Relaunch mithilfe einer OpenSource Software entscheiden, müssen Sie Backups zusätzlich erstellen. Ergänzende Pakete zur Umsetzung von Backups gibt es in der Regel bei den Hostern sowie bei Drittanbietern. Hierfür ist je nach Größe der Seite jedoch ein Aufpreis zu zahlen, der in Verbindung mit den bestehenden Hosting-Tarifen abgerechnet wird. 

Wer diese Kosten umgehen möchte, muss eine eigenständige Speicherung durchführen. Problematisch ist jedoch, dass das Backend bei jeder OpenSource Software variiert. Dies erschwert die Erstellung einer vollständigen Kopie der Seite, weshalb viele Betreiber sich für das kostenpflichtige Abo-Modell entscheiden.

Durch die Nutzung einer SaaS-Anwendung erstellen Sie Backups jedoch deutlich einfacher. Systeme wie Webflow arbeiten mit vollautomatischen Backups, die bei jeder Veränderung Ihrer Seite automatisch generiert werden. Dadurch entwickeln sich Ausfälle am Server nicht zur Gefahr. Mit einem zusätzlichen Backup-Service lässt sich die Webseite in regelmäßigen Abständen sichern.

Zusätzliche Kosten entstehen durch den Backup-Service innerhalb der SaaS-Lösung nicht. Die Kosten zur automatischen Backuperstellung sind üblicherweise im Preispaket enthalten. So erweitern sich der zur Verfügung stehende Speicher und die benötigte Bandbreite bei steigendem Bedarf automatisch, was Sie bei jeder Erweiterung flexibel bleiben lässt.

PHP-Entwicklung oder LowCode-Umsetzung?

OpenSource Entwicklungen unterscheiden sich stark in ihrem Aufwand. In Abhängigkeit der gewählten Funktionen kann die OpenSource Software besonders bei einfachen Projekten sehr günstig sein. Sobald es jedoch auf komplexe Erweiterungen ankommt, stoßen die vorhandenen Anpassungsoptionen an ihre Grenzen. Wird, wie meist im Webdesign, auf Theme-Basis gearbeitet, sind nachträgliche Erweiterungen nur schwierig umsetzbar. Hierzu muss der Code verändert werden, was ohne Erfahrungen im Webdesign kaum möglich ist. Eine Erweiterung Ihrer Seite ist auch im Wartungsvertrag meist nicht inkludiert.

Falls der Relaunch Ihrer Seite optisch anspruchsvoll und flexibel ausfallen soll, ist eine moderne, visuelle Entwicklung der bessere Ansatz. SaaS-Lösungen wie Webflow ermöglichen die Anpassung im Frontend, wodurch Sie gemeinsam mit Ihrem Webdesigner schnell für eine Erweiterung sorgen können. Bestehende Bausteine werden hierzu einfach erneut aufgegriffen und kopiert, ohne dass es Berührungspunkte mit dem Code der Seite gibt. Aufwendige Erweiterungen sind bei professionellen Anwendungen wie Webflow daher nicht erforderlich.

Einzelne Plugins oder Moderne Integrations?

Eines der häufigsten Probleme auf OpenSource Seiten ist die hohe Ladezeit. Häufig dauert es aufgrund zahlreicher unabhängig voneinander installierten Plugins viele Sekunden, bis die Seite für den Nutzer erreichbar ist. Dies ist darauf zurückzuführen, dass bei vielen OpenSource Lösungen jede neue Funktion separat installiert werden muss. In einigen Fällen beinhalten einzelne Plugins Codematerial, welches zur Einschränkung bereits bestehender Funktionen führt. Durch die Vielzahl an Plugins verringert sich also auch die Geschwindigkeit der Seite, was den Komfort für den Nutzer verringert.

Um die zahlreichen Plugins aktuell zu halten, benötigen Sie regelmäßig manuelle Updates. Ob ein Plugin auch nach mehreren Jahren noch funktioniert, hängt von der Wartung und Erweiterung durch den Programmierer ab. Viele Plugins für die OpenSource Software stammen aus privater Hand und sind von regelmäßiger Pflege abhängig. Wird die Entwicklung nach einigen Jahren nicht fortgeführt, fehlt es unter Umständen an entscheidenden Funktionen. Auch bei ausbleibenden Entwicklungen, beispielsweise im Datenschutz, kann die fehlende Wartung kostspielige Folgen haben. Sobald Ihre Seite nicht mehr den neusten Anforderungen der DSGVO entspricht, sind Abmahnungen möglich.

Bei der Wahl einer SaaS-Lösung können Sie die manuellen Updates und Wartungen hingegen umgehen. Mit sogenannten Integrations binden Sie bequem andere Services an, wie es zum Beispiel Webflow ermöglicht. Die Anbindung erfolgt in der Regel über einzelne Services wie Zapier oder IFTTT, die mit tausenden Anwendungen aus einer Hand überzeugen. 

Durch die Verwendung vollwertiger Integrations bleibt die Geschwindigkeit Ihrer Seite erhalten, ohne dass zahlreiche einzelne Plugins geladen werden. Auch die Aktualisierung der Funktionen erfolgt über das SaaS-System vollständig automatisch, was Ihnen ausreichend Zeit zur Gestaltung Ihrer Seite lässt. Bereits vor Beginn des Relaunchs können Sie sich gemeinsam mit Ihrem Programmierer zur Auswahl geeigneter Integrations besprechen.

Wartungsverpflichtung oder Weiterentwicklung?

Als Anbieter Ihrer Website sind Sie auch bei Verwendung einer OpenSource Software rechtlich dazu verpflichtet, Funktionalität und Sicherheit zu gewährleisten. Da die Sicherheit und Funktionalität des Systems meist kaum eigenständig nachprüfbar wird, finden sich Laien meist kaum zurecht und können ihrer Verpflichtung nicht nachkommen. Um die erforderlichen Funktionen anzubieten, muss für die Wartung meist zusätzliche Unterstützung in Anspruch genommen werden. In den wenigsten Fällen ist diese bereits im Angebot inkludiert, wodurch zusätzliche Kosten auf Sie zukommen. Neue Funktionen erhalten Sie durch diese Kosten nicht. Sie dienen lediglich der Erhaltung von Funktionalität und Sicherheit auf Ihrer Website.

Derartige Kosten können Sie sich mithilfe eines Software-as-a-Service Systems vollständig sparen. Dieses wird direkt vom SaaS-Anbieter bereitgestellt und befindet sich ohne eigenständige Anpassungen auf dem neusten Stand. Eine personelle Wartung ist hierbei nicht erforderlich, da sämtliche Einstellungen in Verbindung mit dem System vorgenommen werden. So wird das System durch neue Anwendungen und Funktionen ergänzt, die Ihre Seite auf den neusten Stand bringen.

Abhängigkeit vom Entwickler oder Sicherheit auf Corporate-Niveau?

In enger Verbindung mit der Wartung Ihrer Seite steht auch die Sicherheit. Bei der Wahl einer OpenSource Lösung sind Sie ständig von den Leistungen des Entwicklers abhängig und haben selbst keine Handhabe bei unzureichenden Sicherheitsmaßnahmen. Ein Beispiel ist das CMS WordPress, welches weltweit bereits häufig zum Ziel gravierender Angriffe geworden ist. Durch die Vielzahl an Plugins entstehen täglich neue Risiken, die sich kaum vermeiden lassen. Die zahlreichen Sicherheitsupdates folgen meist erst dann, wenn die ersten Schäden entstanden sind. 

Doch ständige Sicherheitsupdates sind für die Anbieter von OpenSource Systemen nicht verpflichtend. Zur Rechenschaft gezogen wird nur der Betreiber der Seite, weshalb lange Reaktionszeiten zum Risiko für viele Shops und Webseiten werden. In der Regel ist der Wartungsvertrag die einzige Grundlage, die Ihnen im Falle eines Schadens weiterhelfen kann. In diesem sind die verpflichtenden Leistungen des Softwarebetreibers erfasst, eine fristgerechte Leistung ist aufgrund absichtlich offener Formulierungen allerdings nicht immer zu erwarten.

Bei SaaS-Anbietern basiert die Sicherheitspolitik jedoch auf anderen Maßstäben. Hierbei werden ganzheitliche Sicherheitsabteilungen unterhalten, die das Software-Tool und die damit verbundenen Inhalte bestens schützen. Für die Betreiber von Webseiten ergibt sich somit nicht die Gefahr, durch Angriffe die Geschäftsgrundlage zu verlieren oder Schäden eigenständig beseitigen zu müssen. Auch bei den SaaS-Anbietern sind die konkreten Leistungen in den Vertragsbedingungen vermerkt.

Fazit: Welche „Welt“ für welchen Einsatz?

Auch wenn die SaaS-Software den Betreibern einer neuen Seite deutlich mehr Komfort bietet, kann auch der OpenSource Ansatz durchaus hilfreich sein. WordPress wurde beispielsweise im Jahr 2003 als Plattform für Weblogs, also ursprünglich nicht als CMS, programmiert, was auch heute noch an vielen Funktionen erkennbar ist. Für Blogger bietet WordPress als OpenSource Ansatz alle wichtigen Leistungen, die für das regelmäßige Posten neuer Beiträge erforderlich sind.

Gleiches gilt für junge Start-ups. Meist wird zunächst eine einfache Website erstellt, um in den ersten Geschäftsjahren nicht zu viel Geld in die Hand zu nehmen. Als erster Test oder als Übergang ist eine OpenSource Lösung vollkommen in Ordnung und wird in den meisten Fällen nicht direkt an seine Grenzen stoßen. Falls Sie in Ihren Reihen bereits über erfahrene WordPress-Entwickler oder Partner für andere Content-Management-Systeme verfügen, können diese Ihnen mit Sicherheit bei der Planung Ihres Webprojekts helfen. Aus unserer Erfahrung mangelt es jedoch vielen Unternehmen am nötigen Know-how, was sich letztendlich an der Qualität, Geschwindigkeit, Nutzbarkeit und Sicherheit der Seite bemerkbar macht.

Wenn bisher noch nicht die nötigen Kenntnisse zur eigenständigen Programmierung vorhanden sind, ist eine SaaS-Lösung empfehlenswert. Mit Anwendungen wie Webflow sind Sie auch für langfristige Projekte optimal aufgestellt und können die Seite ganz nach Ihrem Bedarf erweitern. Auch die Pflege und Wartung ist mit dem monatlich zu zahlenden Betrag bereits verbunden, wodurch Sie sich über die Aktualität und Verfügbarkeit Ihrer Seite keine Sorgen machen müssen. Der SaaS-Ansatz lässt Ihre Seite an jedem Standort schnell laden und nimmt Ihnen den Druck, selbst die Anpassung Ihrer Web-Präsenz zu übernehmen. Gemeinsam mit einem professionellen Webdesigner fällt es Ihnen leicht, durch Anwendungen wie Webflow einen sicheren und reibungslosen Relaunch durchzuführen.